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Tapas, Temperament undTibidabo

Spanien
von Sandra Brockhoff
erstellt am
26.11.2015

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Tapas, Temperament undTibidabo

Kinderreisegeschichten – Tanami in Barcelona

Tanami Brockhoff, Tochter von Sandra, aus dem TUI Store in Stuttgart

Hallo Ihr Lieben, ich bin es wieder Eure Reisereporterin, Tanami. In diesem Jahr sind wir einer Empfehlung von Freunden gefolgt, die uns den Campingplatz „Le Brasilia“ und seine wunderbarenMobile Homes in Südfrankreich nahe Perpignan empfohlen haben. Die Reise mit dem Auto dahin ist schon ganz schön weit, mindestens 100 Millionen Kilometer. Ok ok Papa sagt 1.073 km.

Da war ich sehr froh das noch andere Familien irgendwo auf dem Weg selbst Urlaub gemacht haben und wir dort ein Ziel für einen Zwischenstopp und ein Wiedersehen hatten. So lange im Auto neben meinem kleinen Bruder Darwin, geht gaaaaaaa….r nicht!

Mama hatte natürlich auch wieder Wünsche, so fuhren wir noch weiter und fingen unseren Urlaub in Barcelona an – das waren dann sogar 1.258 km. Ihr wisst ja wie das ist, wenn Mamas sich was in den Kopf setzen. Unser Hotel ist ein sehr gutes hatte sie uns vorher erklärt, denke so 9 Sterne, der Name hatte was mit Mandarinen zu tun. Ahhh… jetzt weiß ich wieder. Mandarin Oriental Barcelona. Papa sagte so was wie, dass man doch eigentlich eher immer erst das nicht so hochwertige Hotel nimmt und sich dann steigert, aber wir machen ja vieles anders und steigerten uns runter von 5,5 Sterne Airtours Traumhotel in einer Traumstadt auf 5 Sterne TUI Campingplatz am traumhaften Mittelmeer.

Das Mandarin Oriental liegt mitten auf der Prachtstrasse Passeig de Gracia, zum Mittelpunkt der Stadt, dem Placa de Catalunya sind es 5 Gehminuten. Direkt unter dem Hotel befindet sich ein Parkhaus. Es sollte betont werden, wenn man die Parkhäuser in Barcelona vorher bucht, dann sind 3 ganze Tage auch ganz günstig.

Papas größte Sorge war, ob der „Bellboy“, so nennt man die Herren, die in einem schicken Anzug vor dem Hotel die Autos und das Gepäck entgegen nehmen, auch mit einem alten Golf-Variant umgehen kann. Daniel, der uns freundlich begrüßte, meisterte es mit Bravur.

Schon beim Frühstück konnten wir uns nicht satt sehen. Ein Himbeertörtchen am Morgen ist doch eher untypisch und so empfanden wir vieles als besonders. Da war tatsächlich ein Mann, der den ganzen Morgen mit einem scharfen Messer den feinen Serrano Schinken von der Keule schnitt und auf Teller drapierte. Die Liebe zum Detail im ganzen Haus ließ sofort den Funken überspringen.

Darwin und ich wollten einfach nur im Hotel bleiben, im Plunge Pool auf der Dachterrasse mit Blick über die Stadt haben wir alle 4 unseren Lieblingsplatz gefunden. „La Terrat“ war abends auch für Nicht-Hotelgäste zugänglich. Die Aussicht reichte von der Sagrada Familia, über den Tibidabo und den Berg Montijuic bis zum Hafen - wirklich Atemberaubend.

Angefangen mit dem Ambiente des Hotels und der Freundlichkeit der Mitarbeiter war das Hotel mit der Lage in dieser quirligen Stadt eine Oase der Ruhe. Jegliche Kategorie spiegelt einen modernen Stil mit Naturtönen und Design Elementen wieder. Jedes Zimmer und jede Lage ist empfehlenswert.

Unser Mandarin Zimmer hatte einen Balkon mit Ausblick auf den Mimosa Garten, den Innenhof des Hotels, in dem sich auch ein gleichnamiges Restaurant und eine Bar befand. Internationales Publikum und viele Familien mit Kindern. Deren Eltern haben nie gesagt, dass sie nicht die anderen Gäste auf der Dachterrasse nassspritzen dürfen ;-) Auch das Hallenbad, farblich gehalten in „freundlichem schwarz“, würde Oma sagen, war toll zum Toben.

Mama musste ich immer den Mund wieder zuklappen, ich glaube sie hat sich in die Stadt verliebt und kam aus dem Staunen nicht mehr raus.

Zu Fuss haben wir an unserem ersten Tag den Weg zum Placa de Catalunya und weiter über die berühmte Rambla zum wunderbaren „Mercado de la Bouceria“ gemacht. In den Abendstunden wurden alle fast ganz frischen Lebensmittel und bereits zubereitete Speisen „fast verschenkt“ und sicherte uns das Abendessen. Unser Rückweg über die Passeig de Gracia war ebenfalls beeindruckend. Die künstlerisch geschwungenen Straßenlaternen und die breiten Bürgersteige, so viel Grün inmitten der Stadt und die Dächer der Häuser glitzerten in der Abendsonne.

Direkt vor der Hoteltür hielten der rote und blaue Hop on/of Bus und wir haben die nächsten zwei Tage die ganze Stadt mit unseren Busfahrern kennengelernt und den Sommer mit der Atmosphäre einer Metropole genossen, der so viele Künstler entsprungen sind. Allein der Anblick der Straßen und Bauten mit ihren schnörkeligen Balkongittern oder gepflegten bunten Fassaden und Fensterläden war ein schöner Anblick. Erst habe ich im Bus mit meinem Audio Guide kein Wort verstanden, aber Papa meinte irgendwann, dass ich japanisch als Sprache gewählt habe, das habe ich dann aber schnell geändert.

An Darwins liebstem Bauwerk kamen wir zuerst vorbei. Die Sagrada Familia ist ein Anziehungspunkt, ohne vorbestellte Uhrzeit wartet man Stunden und die Menschenmassen sind zugleich etwas abschreckend. Bewundert haben wir sie täglich aus der Ferne.

Unterwegs kamen wir an der Tramvia Blau, die zum Freizeitpark auf dem Tibidabo hinaufführt, vorbei. Der Tibidabo ist über 500m hoch und es wird gesagt, dass er das schlechte Wetter aus dem Hinterland fern hält. Das hat, als wir da waren, auf jeden Fall super geklappt.

Unser erster Ausstieg war am Park Guell. Wir waren erstaunt, dass es zwar einen Teil im Park gibt, für den Eintritt zu bezahlen war, es aber zum Flanieren und die Aussicht genießen auch einen anderen Teil gibt, der frei zugänglich war. Im Park stand das Wohnhaus von Antonio Gaudi, seit 1963 ein Museum. Die Aussicht reicht bis zum Meer, Papageien flogen von Palme zu Palme und sogar einen riesigen Spielplatz gab es.

Die Stunden flogen dahin, wir Kinder freuten uns auf unsere Belohnung, Schwimmen, nach dem Tag voller Stadtrundfahrt und –rungang. Am Place de Catalunya ist das große Kaufhaus El Corte Ingeles. Vergleichbar mit dem KaDeWe in Berlin. Ein überdimensionaler Supermarkt befand sich im Untergeschoss und weil wir alle gar keine Lust mehr hatten, unser liebgewonnenes Hotel am Abend noch mal zu verlassen, versorgten wir uns mit Picknick-Utensilien für ein Balkon Picknick nach dem Schwimmen. Oliven, Serrano, Brot, Wasser, Wein, Fanta Limon – perfekt.

Ausgeschlafen und gestärkt starteten wir auch am nächsten Tag auf Stadtrundfahrt Nummer 2. Die Fahrt führte vorbei am Nationalmuseum von Katalonien. Es sieht aus wie ein Schloss, eine Prinzessin wohnt aber nicht da, hat Mama mir versichert, aber die hat ja auch nicht immer Recht. Hinauf auf den Berg Montujic, konnte man hier die Ruhe und die Atmosphäre genießen. Vor dem Herzstück des Geländes, dem Olympiastadion, liegt ein unheimlich schöner und weitläufiger Platz, auf dem man wunderbar faulenzen kann. Es gibt viele grüne Grasflächen, Bänke, einen kleinen Wasserfall und einen Bach, der sich quer über den Hof zieht. Alles ist enorm sauber und man merkt, dass viel Wert auf den Zustand des gesamten Areals gelegt wird. Hier fährt sogar eine Seilbahn mit richtigen Gondeln, nur Skifahrer gab es keine.

Bei gutem Wetter hat man von hier aus sogar eine Sicht über die halbe Stadt bis hin zum Meer. Das gigantische Stadion wurde für die olympischen Sommerspiele 1992 komplett renoviert, wo es dadurch sogar 60.000 Menschen Platz bot, die Sportereignisse zu verfolgen. Der Weg mit dem Bus Richtung Wasser bot Fernsicht über Kreuzfahrtterminals vorbei am Casino und den Stadt-Stränden.

Am Yacht-Hafen stiegen wir am MareMagnum Einkaufszentrum nahe dem Aquarium aus. Zwei knallrote Gondeln schweben quer über diesen Teil des Hafens zum Hang des Montujic. Sie ist schon ganz alt, und verkehrt dort seit 1931. Wir blieben am Boden und schlenderten über die Fussgängerbrücke und vorbei an der Kolumbussäule Richtung Barri Gothic. Die Altstadt in der sich nicht nur unzählige verzweigte Gassen befinden ist auch der Stadtteil Barcelonas, in dem die Kathedrale und das Rathaus zu finden sind.

Definitiv findet das Leben in Barcelona auf der Straße statt, so ist auch schon tagsüber „La Rambla“, als wir wieder auf sie stoßen, mit zahlreichen Geschäften, Hotels und Restaurants stark frequentiert. Der Fussweg in der Mitte ist gesäumt von Blumenläden und Kiosken, aber breit genug, um sich einfach mit der Masse die Kilometer vom Meer in die Innenstadt treiben zu lassen.

Diesen schönen Tag lassen wir mit authentischen Tapas im „Ciudad Condal“ nahe des Place de Catalunya ausklingen und vertagen das Abschlussschwimmen auf unseren nächsten Tag, der auch leider schon der Abreisetag sein wird. Eins ist auf jeden Fall klar, wir kommen wieder. Ich glaube, vielleicht Mama und Papa sogar ohne uns Kinder, denn ein Museum von innen oder eine Bar am Abend haben sie bei diesem Besuch, so schön es auch zu viert war, nicht gesehen. Bis zum nächsten Mal! Eure Tanami


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