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Oman-Offroad durch die Wüste

Oman
von Therese Hanika
erstellt am
19.03.2019

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Oman-Offroad durch die Wüste

Stationen der Rundreise:
  • Al Wasil

Oman-Offroad Abenteuer durch die Berge und die Wüste

Am Flughafen Muskat angekommen übernehmen wir direkt unseren Allradwagen einen Mitsubishi Pajero. Es stellte sich heraus, dass es richtig war nochmal auf einen größeres Allrad Auto umzubuchen, mehr dazu später.

Der erste Abend in Muskat mit Spazierengehen am Meer und Abendessen an den Foodständen gibt uns schon mal den ersten Eindruck von der Leichtigkeit des Seins hier im Tausend und eine Nacht Land.

Die Omanis sitzen auf ihren Teppichen oder mitgebrachten Stühlen, trinken den klassischen Kaffee, rauchen Schischa und quatschen.

Am nächsten Tag starten wir auf in Richtung der abenteuerlichsten Fahrt durch das Gebirge des Omans. Hier wurde der große Pajero tatsächlich extrem gefordert. Es geht gute 3 Stunden vorbei am Snake Canyon hoch in die Berge. Off Road mit Steigungen die wir noch nie erlebt haben, an Steilhängen vorbei, riesige Felsbrocken, hunderte von Metern geht es rechts und links runter. Wenn hier ein Auto entgegen kommt dann gute Nacht.

Nachdem nach dieser Tour der Motor richtig heiß gefahren war, waren wir sehr froh endlich im Berghotel angekommen zu sein. Hier hatten wir eine kleine Hütte mit Blick auf die gerade unter gehende Sonne.

Am nächsten Tag ging es weiter nach Misfah, dieses Bergdörfchen gilt als eine der schönsten Orte im Oman.

Im Dorf sind verschiedene Markierungen angebracht, je nachdem wie viel Zeit man mitbringt und wie viele Stufen man steigen möchte. Ein Weg führt dicht an den aflaj (Wasserkanälen) vorbei, eine traditionelle omanische Art die Felder zu bewässern. Diese Kanäle sind wie Lebensadern. Je nach Bedarf wird das Wasser umgeleitet und andere Felder damit gewässert. Wasser ist kostbar! Das wird mir im Oman wieder so richtig bewusst. Ansonsten ist es sehr still im Dorf, man bemerkt die Spuren der Bewohner, hört ihre Stimmen, bekommt aber kaum jemanden zu Gesicht.

Übernachten kann man im Misfah Old House einem alten traditionellen Lehmhaus und spätestens gegen 16 Uhr wenn die Touristen alle weg sind wird es richtig schön still.

Weiter zum Jebel Shams dem größten Berg im Hadjar Gebirge wird es immer einsamer. Und unser nächstes Camp liegt total schön auf 2000 m. Wir haben uns für die Zelte entschieden diese haben einen festen Zeltboden, sogar einen kleinen Heizlüfter und ein eigenes gemauertes Bad. In der Nacht wurde es nämlich noch 4 Grad.

Hier oben kann man einiges erwandern, wir haben uns für den bekannten Balkony Walk entschieden und waren 5 Stunden im Grand Canyons des Omans unterwegs, haben kaum eine Menschenseele getroffen und haben den armen Bauern am Eingang für horrendes Geld verschiedene Armbänder abgekauft.

Danach fahren wir weiter nach Nizwa, die Silberstadt und alte Handelsstadt. Tolles Erlebnis gerade auch mit dem Souk mit großen Obst und Gemüsehallen, Silber und Goldgeschäften, Souvenirs, viele Weihrauchstände und viel Ton.

Und dann wahrscheinlich unser größtes Abenteuer die Wahiba Sands Wüste. Am Eingang wird der Reifendruck verringert, so lässt es sich im Sand besser fahren. Und dann geht es 20 km tief in die Wüste, gefahren wird in Kolone, es ist sehr rutschig,es fährt sich ein bisschen wie auf Eis.

Erwartet werden wir auch hier von einem kleinen Wüstencamp mit kleinen Strohhäusern und kleinen gemauerten Gemeinschaftsbädern.

Hier sitzen wir alle unter freiem Himmel trinken den omanischen Kaffee und essen Datteln bis uns der Besitzer mit nimmt zu seiner Kamelfarm und danach zum Sonnenuntergang hoch auf die Dünen. Atemberaubend, still und entschleunigend. Hier ist klar das ist Balsam für die Seele.

Am Abend gibt es leckeres Essen und dann sitzen wir mit der Beduinenfamilie die dieses einmalig authentische Camp führt am Lagerfeuer bei Tee und Datteln. Ein Blick nach oben in den glänzenden Sternenhimmel rundet dieses Erlebnis einfach nur ab.

Am nächsten Tag nach einem kleinen Kamelritt fahren wir ganz gemütlich, diesmal auch alleine, wieder raus Richtung Wadi Bani Kahlid, ein Naturpool.

Auch hier wartet das nächste Highlight. Wir wandern eine gute halbe Stunde in langen Klamotten und Badeschuhen über die Felsen bis zum Ende zu einer Höhle. Und von hier teils schwimmend teils laufend durch die Wadis wieder vor. So ein bißchen wie Canyoing. Einfach Genial.

Abschließend lassen wir uns am Strandresort im Muscat Hill noch etwas verwöhnen, schnorcheln mit Riesenschildkröten und schwimmen am Ende sogar noch mit Riffhaien, das war allerdings eher nicht gewollt:-)

Zusammenfassend möchte ich betonen, dass wir zu jeder Zeit an jedem Ort den vollen Respekt gespürt haben. Als Frauen haben uns aber auch an die Tradition und die Gewohnheiten des Landes gehalten und haben uns in Langarm und Langbein gekleidet und Kopftuch getragen. Die Menschen dort haben sich total darüber gefreut und uns zu unzählig vielen Gesprächen eingeladen und dadurch ist uns das Tor zu diesem Land und deren Gepflogenheiten geöffnet worden und wir haben so viel Gutes erlebt.

Was ein Glück ein noch vom Tourismus verschontes friedlichen Land mit unglaublich viel Vielfalt.

Wir kommen wieder!!!!


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