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Unbekannte Mongolei

Mongolei
von Karsten Maiwald
erstellt am
13.06.2016

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Unbekannte Mongolei

Stationen der Rundreise:
  • Ulaanbaatar

Mit Lernidee Erlebnisreisen in die Mongolei

Als kurz vor meiner Natur-Erlebnisreise in die Mongolei eine Packliste von Lernidee Erlebnisreisen eintraf, wurde ich darin bestätigt, dass es in ein ganz besonderes Reiseland geht: Ohrstöpsel, Wasserflasche, Müsliriegel, Taschenlampe, Ersatzschnürsenkel, Daunenweste, Vlies-Pulli und Thermounterwäsche sind dann doch Sachen, die ich auf eine Reise, und diese auch noch im Juni, seltener mitnehme. Aber glücklicherweise hat Mongolian Airlines ja 23 kg Freigepäck.

Und so bin ich dann nach 9 Stunden Flug in der Hauptstadt Ulaanbaatar gelandet, hoffentlich komplett für alle Notfälle ausgestattet. Es konnte also losgehen.

Nach der Fahrt durch die von einem Bauboom geprägte Stadt ging es dann gleich zum buddhistischen Gandan-Kloster. In dem von der Architektur Tibets geprägtem Kloster bekamen wir dann einen sehr empfehlenswerten Einblick in die gelebte Religion. Zahlreiche Gebetsmühlen, bronzene Räuchergefäße, Pagodendächer, aber auch unerwartete Details, wie z.B. die Preisliste für Gebete und die Statue der mongolischen Variante der Bremer Stadtmusikanten, sorgten für zahllose Fotomotive.

Anschließend besuchten wir noch das moderne Zentrum der Stadt mit dem Süchbaatar-Platz. Am Eingang zum Parlament befindet sich dort mit dem Chinggis-Khan-Denkmal übrigens das bei den Mongolen beliebteste Fotomotiv für Selfies.

Am nächsten Tag ging es dann endlich los Richtung Westen in die Mongolische Steppe. 300 Asphalt-Kilometer lagen vor uns. Neben dem ersten Eindruck der scheinbar endlosen Weite mit umherziehenden Viehherden lernte ich die Bedeutung der mongolischen Redewendung ‚Nach den Pferden schauen‘ sowie die Abhängigkeit der im Bus gewählten Sitzreihe zur Intensität des ‚Erlebens‘ der zahllosen Schlaglöcher kennen. Die letzten 20 km auf Sandpiste waren dann angenehmer. Scheinbar im Nirgendwo erwartete uns schließlich unser Jurten-Camp. Nach einer Wanderung zu einem einsamen Kloster dann die erste Übernachtung in Original-Jurten. Die in ihnen vorhandenen Holzöfen sorgen schnell für kuschelige Wärme, aber morgens kann es dann empfindlich kalt werden. Aber ich war ja dank der Packliste bestens ausgestattet.

Auf dem Weg nach Karakorum war dann ein Stopp an einem der zahlreichen Ovoos Pflicht. Ein Ovoo sieht zwar aus wie ein Müllberg, aber spirituelle Bedeutung. Zur Ehrung der Berggeister und als Bitte um Beistand für eine gute Reise sollten dort drei Steine oder andere Gaben abgelegt und dann dreimal im Uhrzeigersinn umrundet.

Von der alten Hauptstadt aus der Zeit Dschingis Khans ist bis auf ein paar Funde im kleinen, aber sehr modernen Museum kaum etwas Sichtbares erhalten geblieben. Jedoch wurden die Steine der Stadt beim Bau der Klosteranlage Erdene Zuu recycelt. Im von 108 Stupas umgebenen Areal, das zum großen Teil Museum, aber auch aktives Kloster ist, bekamen wir dann einen näheren Einblick in die Götterwelt mit seinen zum Teil sehr bildhaften Darstellungen der Qualen der Unterwelt. Nicht für Kinder geeignet!

Der nächste Tag wurde dann aber deutlich familientauglicher. Im Hustai-Nationalpark ging die Fahrt vorbei an Murmeltieren und Wapitis zu den wieder angesiedelten Przewalski-Pferden. Wenn die Herden nachmittags aus den Bergen zu den Wasserstellen kommen, lassen sich die sonst scheuen Tiere auch aus der Nähe betrachten. Dieses sind dann die Momente, in denen man jegliches Zeitgefühl verliert und die Zivilisation endlos weit entfernt scheint. Dazu passte es dann auch, dass bei der Übernachtung im nahe gelegen Jurten-Camp das Wetter endlich mitspielte und der Sternenhimmel sich von seiner allerbesten Seite zeigte.

Auf dem Weg zu letzten Jurten-Übernachtung noch ein Zwischenstopp am Dschingis-Khan-Denkmal in Tsonjin Boldog. Das aus 250 Tonnen Edelstahl bestehende größte Reiterstandbild der Welt soll Teil eines Freizeitparks mit 200 Jurten und 1000 lebensgroßen Reiterstatuen werden. Bizarr.

Im Gorkhi-Terelj-Nationalpark besuchten wir dann eine Nomadenfamilie. Nach der traditionellen Begrüßung mit Suutei Tsai (Milchtee mit Salz und Butter) erfuhren wir Interessantes über das durch die Viehherden und das raue Klima geprägte Leben. Auf Nachfrage bei unserer Reiseleitung, seit wann sie diese Familie kenne, erfuhren wir, dass es Fremde für sie waren und es normal sei, bei Nomaden mit der Gruppe einfach anzuhalten und zu fragen, ob man mal vorbeischauen darf. Gastfreundschaft auf mongolisch.

Vom sehr empfehlenswerten Buuveit-Camp aus, ging es dann nach einem tollen Abend bei Lagerfeuer und Pferdekopfgeige per Mountain-Bike, Pferd oder per Pedes noch zum Schildkrötenfelsen, bevor es dann voller unvergesslicher Eindrücke wieder zurück nach Ulaanbaator ging. Am nächsten Tag hieß es dann auch schon Abschied nehmen von diesem interessanten Land und seinen Menschen.

Falls Sie mehr über die Mongolei und seine Besonderheiten erfahren möchten, sprechen Sie mich an. Außerdem können Sie auch bei uns im Büro mit den mitgebrachten mongolischen Würfelknochen Shagai Ihr Orakel befragen. Ich berate Sie gerne persönlich zu dieser etwas anderen Reise sowie zu den Kombinationsmöglichkeiten mit z.B. der Transsibirischen Eisenbahn.


Ich freue mich auf Ihren Besuch.

Karsten Maiwald


karsten maiwald
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