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Mit Gebeco im Baltikum

Estland
von Manuela Hell
erstellt am
25.05.2016

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Mit Gebeco im Baltikum

Stationen der Rundreise:
  • Vilnius
  • Riga
  • Tallinn

Das Baltikum, ja wie hießen sie doch gle­ich, die drei Län­der und welche Haupt­städte gehören zu welchem Land? Wie ist es da: deutsch, rus­sisch oder pol­nisch? Welchen Lebens­stan­dard haben die Men­schen seit 1989 erre­icht und ist dieser mit unserem ver­gle­ich­bar? Viele Fra­gen, wenig Antworten. Aber das war vor meiner Gebeco Reise ins Baltikum.

Die erste Stadt, die es zu entdecken galt, war Vilnius. Die Hauptstadt Litauens überrascht den Besucher mit einer Vielzahl prächtiger, barocker Kirchen und Gebäude. Aber auch das Universitätsviertel mit seinen italienisch inspirierten Innenhöfen und den prachtvoll gestalten Innenräumen des Oberservatoriums, sowie die Bibliothek, stellen ein einmaliges architektonisches Ensemble dar. Die ganze Altstadt ist liebevoll saniert und fast an jeder Ecke fanden wir originelle und einladenden Gaststätten und Läden mit moderaten Preisen.

Leider mussten wir uns bereits nach zwei Tagen verabschieden. Auf dem Weg nach Riga besuchten wir noch die Wasserburg Trakai. Die ehemals mächtigste Verteitigungsanlage des mittelalterlichen Litauens liegt malerisch inmitten eines Sees und ist auch bei den Litauern ein sehr beliebtes Ausflugsziel.

Nun standen uns 4 Stunden Busfahrt nach Riga bevor. Aber Dank Inara, unserer Gebeco Reiseleitung vergingen sie wie im Flug. Unter anderem lernten wir, dass die Baltischen Sprachen so unterschiedlich sind, dass weder ein Lette einen Esten versteht und dieser wiederum kein Wort mit einem Litauer wechseln kann. Litauisch ist eine sehr alte Sprache und steht der Ursprache Sanskrit nahe. Estnisch gehört zur gleichen Sprachfamilie, aber über die Jahrhunderten haben sich diese beiden Sprachen sehr weit auseinander entwickelt. Estnisch fällt völlig aus dem Rahmen, diese Sprache ist mit der finnischen und ungarischen Sprache verwandt.

Müde und mit viel neuem Wissen kamen wir abends in Riga an. Es war Samstag und unser Hotel lag nahe der Altstadt, sodass wir uns gleich davon überzeugen konnten, ob Riga dem Ruf als Partymetropole gerecht wird. Und es war wirklich unglaublich wie viele junge Menschen sich in der Altstadt vergnügten, die Dichte an Kneipen und Clubs ist beachtlich. Auf uns wartete aber ein weiterer spannender Tag, so dass wir die Esten bald alleine feiern ließen.

Früh am nächsten Morgen startete unsere Entdeckungstour der lettischen Hauptstadt. Die malerische Altstadt rund um den Dom gehört seit 1997 zum Unesco Weltkulturerbe. Bei unserem Stadtrundgang lernten wir unter anderem, dass die Hansestadt 1201 vom dem deutschen Bischof Albert gegründet wurde und lange Jahre unter deutscher Herrschaft stand, die erst 1629 von den Schweden gebrochen werden konnte. Sehr überraschend für uns war, dass die offizielle Amtssprache bis 1891 Deutsch war.

Unglaublich ist auch die große Anzahl von Jugendstilgebäuden. Rund 800 Gebäude in Riga sind im Art Nouveau-Stil erbaut, das sind ungefähr ein Drittel aller Gebäude in der baltischen Metropole. Die schönsten davon hat der berühmte Architekt Michael Eisenstein entworfen. Nach so vielen Eindrücken waren wir sehr hungrig und freuten uns auf unser nächstes Highlight: Den Zentralmarkt. Hier feilschen 3000 Händler mit den Kunden in fünf riesigen ehemaligen Zeppelinhangars um die Preise. Verkauft werden Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch aber auch preiswerte Kleidung und CD´s. Wir haben uns mit traditionell eingelegten Gurken, verschiedenen Krautsalaten und dem lettischen Käse gestärkt und staunten über die riesige Auswahl.

Am nächsten Morgen hieß es schon wieder Abschied nehmen. Auf dem Weg nach Estland erlebten wir eine weitere Überraschung. In Sigulda dem Tor zum Gauja Nationalpark durften wir nicht nur eine mittelalterliche Burg, sondern auch eine Bobbahn bewundern. Die Region um Sigulda wird die Lettische bzw. Livländische Schweiz genannt, da es hier viele Hügel gibt, die im Winter sogar zum Skifahren taugen. Der Gauja Nationalparkt besticht nicht nur durch seine Fauna und Flora sondern auch mit seinen unzähligen Burgen, Ruinen und Schlössern.

Weiter ging es über die Grenze nach Estland. Unser nächstes Ziel war der Laheema Nationalpark, östlich von Tallin. Hier übernachteten wir im Vihula Manor Country Club & Spa, einem restaurierten Gut direkt im Nationalpark. Das Anwesen aus dem 16. Jahrhundert wurde sorgfältig restauriert und ist heute ein komfortabler und zauberhafter Ort mit einer unvergleichlichen Atmosphäre. Es gibt in dieser Region unzählige Guts- und Herrenhäuser. Sie sind das architektonische Wahrzeichen Estlands. Die Anwesen sind heute restauriert und als Museen, Restaurants, Besucherzentren oder eben Hotels umgebaut. Außerdem ist der Laheema Nationalpark eine der letzten unberührten Regionen an der Ostsee, ein Refugium für bedrohte Arten wie Seeadler, Nerz und mit etwas Glück kann man auch Elche, Luchse, seltener Wölfe und Bären antreffen.

Der Laheema Nationapark ist nur eine Stunde von Tallin entfernt. So dass wir am nächsten Tag sehr schnell die Hauptstadt Estlands erreichten. Tallinn, das frühere Reval, verfügt über eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Innenstädte Europas. Das Nebeneinander von Gemütlichkeit und Urbanität, von Mittelalter und Gegenwart, und die unverkennbaren Einflüsse von Skandinavien verleihen der Stadt ein einzigartiges Flair. In den verwinkelten Gassen der Altstadt kamen wir uns vor wie in einem Freilichtmuseum. Vom Domberg, dem Wahrzeichen der Stadt wanderten wir durch die Oberstadt in die Unterstadt, die beiden Stadteile waren bis 1877 von einer massiven Mauer getrennt. Auf dem Domberg wohnten der Adel und der Klerus, "unten" machten die Kaufleute und Handwerker Ihre Geschäfte. Beide Teile haben sich bis heute Ihren eigenen Charakter bewahrt. Es ist wirklich nicht verwunderlich, dass die Unesco die komplette Alstadt 1997 zum Weltkulturerbe ernannte. Der Rathausplatz ist heute wie früher Zentrum des städtischen Lebens. Unzählige Cafes und Restaurants säumen den Platz und im Sommer findet hier unter anderem das beliebte Mittelalterfest statt. Leider waren wir dafür zu früh in Tallin. Trotzdem konnten wir mittelalterliches Flair genießen. Im Restaurant Olde Hansa ganz in der Nähe des Rathausplatzes wird gegessen und getrunken wie in alten Zeiten. Die rustikale Einrichtung, das verkleidete Personal und die passende Musik haben uns Jahrhunderte zurückversetzt. Tallin ist aber auch eine sehr junge Stadt. Mit ihren vielen Jazzkneipen, Clubs und Bars bietet sie für jeden Geschmack das passende Nachtleben.

Am nächsten Tag hieß es leider Abschied nehmen. Es ist unglaublich, was wir in den letzten 5 Tagen alles sehen und erleben durften. Natürlich war die Zeit viel zu kurz, also haben wir alle einen Grund wiederzukommen, um die drei jungen Ostseerepubliken noch besser kennenzulernen. Ich habe mir auf jeden Fall vorgenommen mit der Fähre von Kiel nach Klaipeda zu fahren und die Kurische Nehrung zu entdecken. Und später? Wer weiß...das Baltikum hat viel zu bieten.


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