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Kambodscha - Ein Land im Wandel

Kambodscha
von Torsten Pietsch
erstellt am
07.12.2012

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Kambodscha - Ein Land im Wandel

Stationen der Rundreise:
  • Kambodscha
Kambodscha - ein Land im Wandel



In meiner persönlichen Rangliste mit Orten, die ich in meinem Leben
einmal bereisen möchte, ist Kambodscha ziemlich weit oben angesiedelt. Umso schöner für mich, dass ich 2012 mit unserem Premiumpartner STUDIOSUS eine Informationsreise dorthin unternehmen durfte.

Im April flogen wir mit Thai Airways über Bangkok nach Pnomh Penh, der Hauptstadt Kambodschas. Nachdem die Einreiseformalitäten
erledigt waren, ist uns beim Verlassen des Terminals, sofort ins Bewusstsein
gedrungen, was uns in den nächsten 10 Tagen erwarten würde:
Es waren 38 Grad im Schatten, bei einer Luftfeuchtigkeit jenseits der
80%! Unsere Reiseleitung machte uns darauf aufmerksam, dass wir vor dem
Ausbruch der Monsun – Regenzeit stehen würden. Die optimale Reisezeit liegt in unseren Wintermonaten von November bis März. Die Luftfeuchtigkeit ist zwar das ganze Jahr konstant hoch, aber die Temperaturen befinden sich zu diesem Zeitpunkt im erträglichen Bereich zwischen 25 – 32 Grad.

Die ersten beiden Nächte verbrachten wir in Pnomh Penh. In dem
Stadtbild lässt sich sehr gut erkennen, welchen Wandel das Land in den
letzten 20 Jahren mitgemacht hat. Der alte Kern ist immer noch geprägt
von buddhistischen Tempeln und französischen Kolonialbauten.
Am Ufer des Tonle Sap, Zufluss des Mekong, liegt, umgeben von hohen
Mauern, der Königspalast. In dem weitläufigen Areal befinden sich neben dem Palast selbst, ein riesiger botanischer Garten, geschmückt mit
zahlreichen Pagoden und Pavillons. Noch heute ist die Anlage Sitz des
kambodschanischen Königs.

Die Schreckensherrschaft der roten Khmer zwischen 1975 und 1979
spiegelt sich auch heute noch in einigen Straßen wieder. Am zweiten Tag unseres Aufenthalts besichtigten wir das ehemalige Foltergefängnis der roten Khmer. Ein Ort für hartgesottene Gemüter und nicht für jedem zu empfehlen.


Nachdem in den Jahren 1992 bis 1993 das Land unter dieAufsicht der
UNO gestellt wurde, erlebte die Wirtschaft einen phänomenalen
Aufschwung. Die westlichen Firmen entdeckten Kambodscha für sich.
Ein Großteil der heutigen 2 Millionen Metropole Pnohm Penh, ist von moderner Architektur geprägt. Zahlreiche Hotelketten, Firmensitze westlicher Unternehmen, moderne Wohnkomplexe bilden jetzt den Hauptteil des Zentrums.

Als wir unsere Reise, nach 2 Tagen in der Hauptstadt, mit dem Bus fortsetzten, lag eine Tagesetappe von 300km nach Siem Reap vor uns. Kaum hatten wir die Stadtgrenze von Pnomh Penh hinterunsgelassen, sahen wir auf einmal eine ganz andere Seite von Kambodscha. Entlang der Nationalstraße zwischen Pnomh Penh und Siem Reap herrscht bittere
Armut. Jeder versucht mit einem kleinen Stand am Straßenrand ein wenig Geld zu erwirtschaften, um seine Familie ernähren zu können, was nicht immer gelingt. Dies sind Bilder, die der normale Tourist meist nicht zu Gesicht bekommt, weil in der Regel, der Transfer zwischen den beiden Orten mit einem Inlandsflug durchgeführt wird.

Am Abend erreichten wir Siem Reap, unseren Standort für die nächsten
4 Tage. Auf der Fahrt zu unserem Hotel erhielten wir einen Vorgeschmack, was uns an den kommenden Abenden erwarten würde. Quirliges Treiben am
Straßenrand, bunte Laternen tanzten im Wind und würzige Gerüche von den Garküchen stiegen uns verlockend in die Nase. An jeder Ecke gibt es noch die französischen Kolonialbauten, die als Bars und Cafés genutzt werden. Man kann in der ersten und zweiten Etage, bei einem Glas Bier oder Wein - über einem ein Deckenventilator, der die Hitze erträglicher macht - gemütlich das bunten Treiben auf der Straße verfolgen.

Am ersten Tag in Siem Reap lernten wir endlich den Höhepunkt der Reise kennen: Angkor Wat – das sagenumwobene Bauwerk - das jährlich ca.
2 Millionen Touristen in seinen Bann zieht . Die Tempelanlage, welche in Ost -- West Richtung 1,5 km und in Nord – Süd Richtung 1,3 km misst und von einem Wassergraben mit einer Breite zwischen 170 – 190m umgeben ist, stammt aus dem 12. Jahrhundert und diente als religiöse Stätte. Sie konnte nur errichtet werden, weil der König Yasovarman I. im 10.Jahrhundert
eine ausgetüftelte Wasseranlage schuf, die ihres gleichen sucht. Dadurch
wurde es der Bevölkerung ermöglicht, mehrmals im Jahr Reis anzubauen.
Die Region entwickelte sich zu einer Wirtschaftsmetropole mit
unvorstellbaren Schätzen. Im 12.Jahrhundert betrug die
Einwohnerzahl 1 Million (!) und war somit, mit Abstand die größte Stadt
der Erde.

Neben Angkor Wat, haben Archäologen aus allen Teilen der Welt, mittlerweile 292 weitere Tempelanlagen rund um Siem Reap entdeckt.
Es gibt wilde Spekulationen, wie viele unbekannte religiöse Kultstätten noch vom tropischen Regenwald verschlungen wurden. Weitere Tempelanlagen, die ein Muss für jede Reise nach Siem Reap sind, heißen Angkor Thom, Bayon mit seinen gigantischen, steinernen Gesichtern und Ta Prohm, den die jüngere Generation durch den Film „Tomb Raider“ mit Angelina Jolie kennt.

Ein Geheimtipp meinerseits: Besuchen Sie die Tempelanlage Banteay Srei.
Sie ist zwar nur sehr k

torsten pietsch
Für Sie geschrieben von
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