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Incredible India

Indien
von Karen Leuchtner
erstellt am
01.10.2016

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Palast der Winde
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Incredible India

(September 2016)

TUI-Seminarreise durch Rajasthan (Delhi-Agra-Jaipur)

Treffpunkt war morgens am Flughafen Frankfurt. Unsere erfahrene Gruppenleiterin Christiane erwartete bestens gelaunt unsere neugierige 13-köpfige Gruppe.

Aufgrund ihres "heißen Drahtes" zu Qatar Airways wurden wir zusätzlich von freundlichen Repräsentanten der Fluggesellschaft begrüßt und fast alle bekamen Plätze an den Notausgängen. Juhu! :-)

Nach ca. 6 Stunden Flug in Doha/Qatar angekommen, hatten wir Zeit, uns die Beine im blitzsauberen Flughafen zu vertreten. Danach ging es weiter nach Delhi.

September ist das Ende der Monsunperiode mit Hitze und dazu oft Regen - die bessere Reisezeit ist also ab Oktober (da wird es auch kühler). Aber wir stellten uns tapfer den klimatischen Bedingungen...

Nach der Einreise, die sich trotz weniger "Foreign Arrivals" hinzog, wurden wir von Suraj, unserem Reiseleiter, mit traditionellen Blumengirlanden begrüßt - und das in perfektem Deutsch. Es war inzwischen 3 Uhr morgens und die Luft, die uns außerhalb des Flughafengebäudes entgegenschlug, immer noch warm und dampfig.

Der eisgekühlte Bus brachte uns zügig durch die um diese Zeit leeren Straßen Delhis zum Hotel. Die Eindrücke waren nicht die einer strahlenden Hauptstadt... Am Straßenrand, unter Brücken und auf Verkehrsinseln liegen schlafende Menschen (auch Familien), Hunde laufen suchend umher, schnüffeln in den Abfallhaufen.

Suraj bereitete uns darauf vor, dass wir flexibel und geduldig sein sollten; er sagte, jederzeit könne sich der Zeitplan ändern, der Verkehr sei unberechenbar. Wie wahr!

Da wir erst in den frühen Morgenstuden unsere Hotelbetten erreicht hatten, wurde gleich mal der morgendliche Treffpunkt etwas nach hinten verlegt - zur Freude aller. ;-)

Auf dem Programm stand dann "Old & New Delhi".

Während der Fahrt erzählte uns Suraj über Delhi, die 20-Millionen-Metropole. Unser nervenstarker Busfahrer "Lucky" Singh (mit traditionellem Turban) kämpfte sich währenddessen durch den ständig hupenden Auto-/Rikscha-/Bus-/Lastwagen- und Fahrradverkehr. Dazwischen gab es die Kühe - dieses Klischee von Indien traf genau zu.

So erreichten wir die archäologischen Stätte "Qutb Minar"; deren Mittelpunkt aus dem 13. Jahrhundert bildet ein über 70 Meter hoher und filigran verzierter Turm aus rotem Sandstein.

Die Kameras wurden gezückt, Säulenhallen und schöne Inderinnen in ihren bunten Saris festgehalten - natürlich fragten wir vorher. Wir wiederum waren auch beliebte Fotomotive für die zahlreichen indischen Besucher...

Zurück im Bus gab es eine Runde gekühltes Wasser, serviert von "Boy" in weißen Handschuhen. Boy war für unser Wohl zuständig, half beim Koffer aus- und einladen, stand immer mit einem Lächeln bereit, um uns aus dem Bus zu helfen und beobachtete vor allem ganz genau den Straßenverkehr. Er unterstützte den Fahrer, wenn es eng um die Kurven ging oder uns ein Rikschafahrer gefährlich nahe kam (was praktisch ständig der Fall war).

Wir kämpften uns durch den Mittagsverkehr zum Lotustempel (Lotus = Zeichen der Reinheit). Er ist offen für alle Religionen.

Nach einem ersten ausgiebigen Mahl in einem landestypischen Restaurant mit einer Vielzahl indischer Gerichte (in Nordindien gibt es überwiegend Vegetarier) kamen wir ins Hotel zurück und hatten etwas Zeit zum Erholen.

Am nächsten Tag waren wir sportlich! Zum Sonnenaufgang gegen 6 Uhr wurden wir im (ehemals britischen) Regierungsviertel von Delhi ins Segway-Fahren eingewiesen. Mit abenteuerlichen Alibi-Helmen, ging es los über die mehrspurige Prachtstraße - glücklicherweise noch mit wenig Verkehr.

In den angrenzenden Parkanlagen beobachteten wir aus den Augenwinkeln die Einheimischen bei Gymnastik, Yoga und Jogging, was in den frühen Morgenstunden noch nicht zu schweißtreibend ist.

Die Busrückfahrt ging vorbei an alten, englischen Villen aus der Kolonialzeit und dann ab auf die recht neu eröffnete Autobahn Richtung Agra.

TAJ MAHAL was waiting for us! :-)

Für die etwa 200 Kilometer von Delhi zum Stadtrand von Agra braucht man neuerdings nur vier Stunden!

Wir durchquerten eine dunkle Regenfront (der erwähnte Monsun) und hofften alle auf trockenes Wetter! Suraj erzählte von Mahatma Gandhi, der Entwicklung der hinduistischen Traditionen, dem hohen Stellenwert der Familie und Religion.

Am Wegesrand sahen wir viele Ziegeleien (durch die hohen Schornsteine gut zu erkennen), kamen an weiten Reisfeldern vorbei - die Landschaft wirkte unterwegs sehr friedlich und wenig besiedelt.

Nach einem fantastischem Mittagsessen in Surajs Lieblingslokal - er lebt mit seiner Familie in Agra - ging es direkt zum Taj Mahal.

Wir näherten uns ehrfürchtig, zusammen mit Massen von in leuchtend-farbige Saris gehüllten Inderinnen und schön gekleideten Indern, dem Grabmahl der Mumtaz Mahal. Wir waren sofort beeindruckt - und irgendwie "beseelt"!

Am nächsten Tag stand die verlassene Stadt "Fatehpur Sikri" auf dem Programm. Die ehemalige Hauptstadt des Mogulenreiches steht unter dem Schutz der Unesco. In der Mittagshitze bewegten wir uns langsam, aber beigeistert von Schatten zu Schatten durch die gut erhaltenen Anlage.

Dann brachen wir auf Richtung Jaipur.

Wir beobachteten auf der Autobahn allerlei Fortbewegungsmittel: überladene Mopeds, vereinzelte Autos, viele bunt dekorierte Lastwagen und indische Reisebusse, die wohl weite Wege hinter sich haben mussten.

Auf den Feldern arbeiteten bunt gekleidete Inderinnen hart, balancierten große Gefäße mit aufrechtem Rücken auf den Köpfen, trugen Feuerholz... Ich hatte ein schlechtes Gewissen, so bequem im klimatisierten Bus zu sitzen.

In Jaipur sahen wir den "Palast der Winde".

Wenig später wurden wir mit Jeeps zum etwas außerhalb Jaipurs gelegenen, wunderschönen "Amber Fort" gefahren - Menschenmassen, Gewusel, Gehupe, Chaos... ;-)

Nach kurzer Erholungspause ging es dann frisch geduscht zum absoluten Highlight: Die Tore des privaten Teils des Maharadscha Palasts öffneten sich für unsere Gruppe; wir fuhren mit offenen Mündern in den Hof und durften dann die Räumlichkeiten des Maharadschas besichtigen! Märchenhafte Schönheit, Springbrunnen, Terrassen mit fantastischen Ausblicken erwarteten uns.

Ein Aperitif, im Innenhof unter freiem Himmel genossen, beendete diesen Traum aus 1001 Nacht - wegen einer indischen Hochzeit, die danach stattfinden sollte, mussten wir uns "verkrümeln". ;-)

Mein Fazit:

Indien ist faszinierend und verwirrend zugleich! Ich empfand das Land auf der einen Seite zwar im 21. Jahrhundert angekommen, auf der anderen aber in mittelalterlichen Bräuchen und Traditionen (mit viel Aberglauben) noch sehr stark verhaftet. Dazwischen ist die Gesellschaft irgendwie zerrissen und viele Menschen bleiben einfach "übrig"...

Es ist also bunt und laut und staubig und anstrengend - und SCHÖN! :-)


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