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Faszinierendes Land der Gegensätze

Namibia
von Angelika Herbener
erstellt am
04.05.2016

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Faszinierendes Land der Gegensätze

Stationen der Rundreise:
  • Kalkfeld
  • Damaraland
  • Brandberg
  • Khorixas
  • Namibwüste
  • Naukluft Park
  • Okahandja
  • Rehoboth
  • Sesriem
  • Solitaire
  • Sossusvlei
  • Swakopmund
  • Twyfelfontein
  • Walvis Bay
  • Windhoek

Namibia – faszinierendes Land der Gegensätze

Pünktlich landete die Maschine von Air Namibia nach ca. 10 Stunden Flug am frühen Morgen in Windhuk.

Müde, aber neugierig auf das, was uns in Namibia erwarten würde, gingen wir von Bord. Wir reihten uns ein, ließen die Einreise-Formalitäten über uns ergehen, holten die Koffer vom Band und tauschten Geld.

Manfred, unser Reiseleiter für die kommende Woche, nahm uns freundlich in Empfang, versorgte uns mit den ersten Tipps und zeigte uns, wo der Bus bereit stand. Dort wartete bereits Josef, unser Fahrer, mit einem breiten Lächeln auf uns und verstaute im Handumdrehen unser Gepäck.

Wir fuhren nach Windhuk ins Hotel, wo ein leckeres Frühstück für uns bereit stand, wir uns endlich frisch machen und umziehen konnten und nach einer kurzen Ruhepause bereits die erste Erkundung stattfand:

Eine Stadtrundfahrt durch Windhuk, eine relativ kleine Hauptstadt, deren Sehenswürdigkeiten man in 2-3 Stunden leicht zu Fuß entdecken kann. Nach dem langen Flug ein guter Einstieg.

Am nächsten Morgen ging es früh los, denn eine 300 km lange Strecke in Richtung Namibwüste lag vor uns und auf den ungeteerten Schotterpisten sollte uns die Fahrt noch sehr viel länger erscheinen...

Der Weg führte uns zunächst stadtauswärts, vorbei an Windhuks Township. Wir durchquerten eine weite Landschaft, der man anmerken konnte, dass der lang ersehnte Regen fehlte und gelangten schließlich durch das Khomas-Hochland zu unserer Lodge im Namib-Naukluft-Nationalpark.

Bereits am späten Nachmittag unternahmen wir von der Namib Desert Lodge aus – unserem Quartier für die nächsten 2 Tage - eine mehrstündige Jeeptour zu den versteinerten Dünen – weltweit die einzigen ihrer Art.

Einzigartig auch die Farben der Namibwüste und der Naukluft-Berge in der langsam untergehenden Sonne, die von einem sanften Gelbton, dann einem rötlichen, kräftigen Orange schließlich zu dunklem Rosa wechselten und die traumhafte Landschaft in ein unwirkliches, wunderschönes Licht tauchten – für mich eines der Highlights dieser Reise!

Kurz war die folgende Nacht für uns, da wir am nächsten Morgen bereits im Dunkeln starteten, um am Parkeingang zum Dünengebiet Sossusvlei noch vor Sonnenaufgang anzukommen.

Nicht nur wichtig um lange Wartezeiten zu vermeiden, sondern vor allem, um der größten Hitze zu entgehen!

Nach gut 100 km Fahrt wechselten wir vom Bus in bereitstehende Geländewagen, um unser Ziel, die mit 300 m weltweit höchsten Dünen zu erreichen. Eine grandiose Natur, die jedes „Fotografenherz“ höher schlagen lässt!

Obwohl noch keine 9:00h, näherten sich die Temperaturen bereits der 30 Grad-Marke und ließen erahnen, was „Spätaufsteher“ hier zu erwarten hatten...

Kurz vor 11:00h machten wir uns auf den Rückweg - nicht ohne noch einen 45 minütigen Zwischenstopp am Sesriem-Canyon, einer 1 km langen und 40 m tiefen Schlucht, einzulegen.

Ein leckeres Abendessen mit Wildgerichten, wie Steaks und Gulasch von Elen- und Oryx-Antilopen, bildete den Abschluss des Tages. Bald danach suchten wir unsere Zimmer auf, da es am nächsten Morgen bereits um 07:30h nach Swakopmund gehen sollte.

Unterwegs auf dieser ca. 290 km langen Strecke sahen wir die ersten Zebras und Giraffen, sowie Antilopen und Strauße – mehr oder weniger weit entfernt.

Wir stoppten bei der Welwitschia, einer kuriosen Pflanze, der man ein Alter von bis zu 1000 Jahren nachsagt und bei der sogenannten „Mondlandschaft“, bevor wir gegen 15:00h das Hansa-Hotel in Swakopmund erreichten – ein Haus mit viel Flair, einer

weit über 100jährigen Geschichte und eine der besten Adressen vor Ort.

Vor dem Abendessen blieb uns noch ein wenig Zeit das geschichtsträchtige Städtchen auf eigene Faust zu erkunden, die hübschen Häuser im deutschen Kolonialstil zu bewundern, den Strand zu begutachten und durch die vielen kleinen Geschäfte zu bummeln.

Früh um 08:00h starteten wir am nächsten Morgen nach Walvis Bay, 30 km südlich von Swakopmund gelegen, um von dort eine Bootstour zu unternehmen.

Ein Katamaran brachte uns – vorbei an Fischkuttern, Containerschiffen und Ölplattformen – zu den Robbenbänken. Unterwegs sahen wir Kormorane, Delphine und Pelikane, von denen sich zwei sogar gemütlich an Deck niederließen.

Genau wie eine junge Robbe, die frech über eine kleine Rampe an Bord rutschte, forderten sie als „Gage für die Foto-Session“ Fisch zur Belohnung ein, den sie natürlich auch erhielten.

Eine tolle Tour, auf der auch wir leckeres Essen bekamen und alle ihren Spaß hatten!

Den Nachmittag verbrachten wir mit einheimischen Führern in der Township Mondesa, wo wir einige sehr bemerkenswerte Menschen kennenlernten:

Eine Kräuterfrau, der manche mehr vertrauen, wie herkömmlichen Ärzten – eine junge Deutsche, die dort für 1 Jahr Kinder unterrichtet, welche noch keinen Platz in einer staatlichen Schule bekommen konnten – eine Hererofrau, die mit Helferinnen einen Kindergarten mit Vorschule ins Leben gerufen hat, wo berufstätige Mütter gegen einen geringen Obolus tagsüber ihre Kinder versorgt wissen und eine Gruppe junger afrikanischer Sänger, die uns mit ihren teils fröhlichen, teils nachdenklich stimmenden Liedern begeisterten.

Sie alle haben uns ein paar unvergessliche Stunden geschenkt – jeder auf seine Weise...

Zu gewohnt früher Stunde verließen wir am nächsten Morgen Swakopmund. Zunächst auf einer „Salzstraße“ entlang der Küste, vorbei an einem Schiffswrack, ging es in Richtung Norden. Nach gut 70 km führte uns der Weg wieder landeinwärts durch das Erongo-Gebiet, vorbei am Brandberg nach Twyfelfontein („Zweifelhafte Quelle“) - seit 2007 Namibias erste UNESCO-Welterbestätte.

Dort befinden sich weltberühmte Felsritzungen und -gemälde, von denen manche ihren Ursprung bereits 3300 v. Chr. haben. Auf einem geführten Rundgang bekamen wir alles gezeigt und erklärt.

Nach insgesamt ca. 450 km erreichte unser Bus das Tagesziel – die Damara Mopane Lodge.

Wie immer starteten wir am nächsten Morgen sehr früh und erreichten gegen 13:00h unseren letzten Übernachtungsort – die Mount Etjo Safari Lodge, wo 1989 die Unabhängigkeit Namibias besiegelt wurde. Etwas älter, aber sehr gepflegt und auf einem weitläufigen Areal errichtet, verfügt sie über ein eigenes großes Wildreservat, welches wir bereits am Nachmittag mit großen, offenen Jeeps erkundeten.

Unzählige Tiere sahen wir auf dieser Tour – verschiedene Antilopenarten, Zebras, Giraffen, Flusspferde, Nashörner (sogar das seltene schwarze Spitzmaulnashorn!), Gnus, Affen, Geier, Strauße und vieles mehr. Am späten Abend dann, beobachteten wir aus sicherer Entfernung eine Löwenfütterung, die in einem abgetrennten Teil des Okonjati-Wildreservats stattfand.

Ein weiteres Highlight am nächsten Morgen vor unserer Abfahrt nach Windhuk:

Eine Jeeptour zum Gebiet der Elefanten, welche sich in einem weiter entfernten Teil des Parks aufhielten. Danach hieß es Abschied nehmen von Namibias Tierwelt, denn es ging, vorbei an Okahandja, in südlicher Richtung nach Windhuk und weiter zum Flughafen.

Dort angekommen verabschiedeten wir uns etwas wehmütig von unseren beiden Begleitern auf dieser wunderschönen Reise:

Von Josef, der uns sicher mit seinem Bus überall hin chauffiert hatte und immer hilfsbereit und gut gelaunt war und Manfred, unserem Reiseleiter, der uns so viel Interessantes und Schönes gezeigt und erklärt hat, der uns aus seinem Leben als Farmer erzählte und uns dadurch irgendwie daran teilhaben ließ und aus dessen Worten wir entnehmen konnten, wie viel Liebe er für sein Land und die dort lebenden Menschen empfindet. Wir hätten uns keine besseren Begleiter wünschen können! Vielen Dank, Josef und Manfred, und immer „gute Pad“!

Planmäßig um 07:00h landeten wir am nächsten Morgen im winterlichen Frankfurt – weit weg von Namibia – den freundlichen Menschen, seiner Tierwelt und der faszinierenden Landschaft...


angelika herbener
Für Sie geschrieben von
Reiseberaterin

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