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Eine Insel, Ein Land, ein Kontinent – Australien

Australien
von Kerstin Friedemann
erstellt am
02.10.2015

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Eine Insel, Ein Land, ein Kontinent – Australien

Eine Insel, Ein Land, ein Kontinent – Australien

Für alle Menschen mit Interesse an fernen Ländern, Sehnsucht nach Freiheit und Abenteuer, Gefallen an individuellem Reisen und einer faszinierenden Flora und Fauna ist Australien sicherlich eines der Top Reiseziele dieser Welt.

Mit einer Größe von etwa 21,5 Mal der Größe Deutschlands und einer Bevölkerungsdichte von nur 2,9 Einwohnern pro km² gehört Australien zu den dünn besiedelten Regionen unserer Erde.
So findet man hier vor allem Eins – viel Platz und eine scheinbar noch unberührte Natur in ihrer ganzen Vielfalt.

Wer bereit ist, darin einzutauchen, abzuschalten, Raum und Zeit zu vergessen oder sich einfach nur treiben zu lassen, der wird Australien lieben.

Ob romantische Sonnenuntergänge an endlosen einsamen Stränden oder Wanderungen durch die zahlreichen atemberaubenden Schluchten und Gebirge, oder Tierbeobachtungen in den tropischen Regenwäldern und zahlreichen Nationalparks, unvergessliche Eindrücke in den Weiten Australiens sind garantiert.

Doch genau hier liegt das Problem. Wie für die meisten von uns war auch unser Budget, sowohl zeitlich als auch finanziell, begrenzt. Heißt also, wir mussten uns in unserer Reiseplanung für eine Region Australiens entscheiden. Die Wahl fiel auf West Australien. Eine gute Wahl.

Unsere Tour startete in Perth, der Hauptstadt Westaustraliens. Obwohl recht beschaulich und sehenswert, sind wir dennoch froh, nach 2 Tagen Großstadt der Zivilisation nach und nach zu entfliehen. Wir werden in den folgenden 3 Wochen Richtung Norden reisen und Gegenden kennenlernen, die in unseren Vorstellungen wildromantisch, einsam und ursprünglich sein sollten.

Zu unserem Verständnis von Freiheit und Selbstbestimmung passte da am besten eine Reise im Camper. Wer auch abseits der asphaltierten Straßen unterwegs sein möchte, und davon gibt es in West Australien eine Menge, der kommt an einem Allrad (4WD) nicht vorbei. Wir haben im Vorfeld unsere Reiseroute grob festgelegt, übernachten wo es uns gefällt und entscheiden vor Ort, wie lange wir jeweils bleiben.

Unsere Reise führt uns entlang dem Costal Drive, den Indischen Ozean lassen wir die ganze Zeit links liegen. Riesige Dünen, teilweise kilometerweit ins Landesinnere geweht, verzaubern uns die ersten Kilometer. Von den Pinnacles (durch Erosion entstandene Stalagniten-Mondlandschaft) geht es weiter Richtung Monkey Mia. Hier sollen Delphine täglich an den Strand kommen. Das tun sie dann auch, bleiben dennoch im Wasser. Pünktlich um 8 Uhr werden sie unter Beobachtung von hunderten Touristen gefüttert. Das haben wir uns anders vorgestellt, schnell weg hier.

Ohne große Erwartungen fahren wir in den Peron Nationalpark. Nur für Allradfahrzeuge. Am Eingang heißt es erst einmal Luft aus den Reifen lassen. Dann geht es kilometerweit auf schmalen Sandpisten Richtung Küste. Nur nicht festfahren, Hilfe ist nicht zu erwarten. Es passiert dennoch. Mit Schaufel und Sandblechen wird unser Camper wieder mobil, bei über 30°C kein Vergnügen. Danach geht es mit überhöhter Geschwindigkeit durch den Sandkasten. Nur Fliegen ist schöner, das denken sich unsere Vorräte im hinteren Campmobil auch.

Spektakuläre Ausblicke auf das Meer entschädigen uns für die Anstrengung. Wir bleiben mehrere Tage an den schönsten und einsamsten Stränden, beobachten Seekühe, Haie, Meeresschildkröten, Krebse, Stachelrochen und vieles mehr.

Der Abschied fällt schwer. Die Sonnenuntergänge in der Bottle Bay und der sternenklare Nachthimmel bleiben unvergessen. Weiter geht es Richtung Ningaloo Reef, eines unserer nächsten Ziele. Die Fahrt auf dem Highway wird durch Begegnungen mit elend langen Roadtrains zum Erlebnis. Wir haben Mitleid mit einem mit Reifenschaden am Strassenrand liegengebliebenen Truck(er).

Im Ningaloo Reef lockt die Unterwasserwelt. Mit einem Expeditionsboot geht es auf eine Schnorcheltour. Durch unsere erfahrene Führerin verlieren wir unsere Angst vor Haien, wir vertrauen und folgen ihr blind und dürfen eine einzigartige Farbenvielfalt im Reef erleben. Über einer Riesenkoralle beobachten wir offensichtlich relaxte Riffhaie beim Zähneputzen (keine Bürsten, dafür Putzerfische). Unser persönliches Highlight ist aber die Begegnung mit 4 Riesenmantas, Spannweite ca. 4,5 m. Herzklopfen inklusive. Als dann noch ein Tigerhai unter uns hinwegtaucht, vergisst selbst unsere Führerin kurzzeitig das Luftholen. Ein solch seltenes Exemplar hatte sie bisher noch nie gesehen.

Weg von der Küste fahren wir ins Landesinnere, naja für australische Verhältnisse zu mindestens etwas. In der Bergbaustadt Tom Price machen wir einen Übernachtungsstopp, Kakadus werden zu Freunden. Am nächsten Morgen wollen wir in den Karijini National Park. Bushfeuer sorgen zunächst für eine kurze Verunsicherung, sind doch einige Schotterpisten aus Sicherheitsgründen gesperrt. Rauch liegt überall in der Luft. Wir finden dennoch einen Weg ins Innere des NP und wandern in tiefe Schluchten, klettern die Felsen entlang und nehmen mehrere erfrischende Bäder in wassergefüllten Naturbassins oder Duschen unter Wasserfällen.

Für die Rückfahrt Richtung Perth wählen wir eine Route durch das Landesinnere. Am Ende liegen 5700 km hinter uns, zahlreiche Wanderungen, sowie viele kleine und große Erlebnisse von denen wir hier nur einen Bruchteil wiedergeben können. Wir sind beeindruckt von den Entfernungen, von den Naturgewalten und der Schönheit der australischen Küste. Wir haben viel gesehen, interessante, liebenswerte und verschrobene Australier getroffen und uns an den einfachen Dingen des Lebens erfreut.

Wir werden es wieder tun.


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