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Ein trötender Elefant und ein dutzend Frackträger in Südafrika

Südafrika
von Kristina Schaffer
erstellt am
01.06.2016

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Ein trötender Elefant und ein dutzend Frackträger in Südafrika

Stationen der Rundreise:
  • Südafrika

Das Warten hat ein Ende – denn heute geht es endlich los! Von München starten wir abends, mit Southafrican Airways über Johannesburg nach Port Elizabeth. Ohne Zeitverschiebung strahlt uns der blaue Himmel an und vom Flugzeug aus können wir schon die ersten schroffen Küsten erkennen. Außer steile Küsten und weißschimmernde Strände bietet das Land auch endlose Wälder, steile Berge und ein großer Teil ist von Wüste bedeckt. Unser Hotel Radisson Blu Port Elizabeth ist in der Nähe des Flughafens und nur eine Straße vom Strand entfernt. Die Küste ähnelt etwas der Ostsee; Dünen, Holzstege über den Strand und ganz weit entfernt blinkt ein Leuchtturm. Es gibt 11 Landessprachen, darunter Afrikaans, das hört sich so ein bisschen an wie holländisch. Die Skyline Port Elizabeth’s auf der einen, den wunderschönen Summerland Strand auf der anderen, nach einem kurzen Spaziergang kommen wir im The Boardwalk Hotel an. Zum Abendessen gibt es Kudu, auf deutsch Antilope und das sollte man unbedingt probiert haben.

Lange schlafen können wir heute aber nicht, denn die Elefanten warten schon auf uns. Wir machen uns auf in den Addo Nationalpark und beginnen unsere Tour in 3 Safari Fahrzeugen, jeder in eine andere Richtung. Das erste Tier, das wir sehen ist eines der „Little Five“ und zwar die Leopardenschildkröte. Von den Big Five haben wir ja schon gehört, aber was sind die Little Five? Unter anderem die Elefantenspitzmaus, der Büffelweber, die Löwenameise und der Nashornkäfer. Wir haben großes Glück heute, denn wir sehen gleich 2 von den 7 Löwen im Park. Wir versuchen sehr leise zu sein, denn beide schlafen. Leider gelingt uns das nicht ganz, ein Löwe wacht auf und schaut uns direkt an, es ist ein tolles Fotomotiv und die Kamers zucken. Zum Glück scheint er diese graugrünen Fahrzeuge mit den hysterischen Touris schon zu kennen und legt sich nach ein paar Minuten wieder schlafen. Der Park ist riesig, zum Glück kennt sich unser Guide super aus und weiß immer genau wohin. Die Landschaft ist wüstenhaft, grün, hügelig und endlos weit. Wir sehen eine Zebrafamilie, die vor uns über die Straße läuft, Mama vorn und die Kinder schön hinterher in eine Reihe. Ein Büffel kommt auf uns zu gelaufen, bekommt aber gerade noch die Kurve und läuft an unserem Jeep vorbei. Außer Pumbaa, dem Wahrzenschwein von König der Löwen, sehen wir auch Timon, das Erdmännchen. Die Elefanten kühlen sich am Wasserloch ab und bestäuben sich mit Sand, zum Schutz vor Insekten, deshalb fahren wir nun die Wasserlöcher des Parks ab. Wir sehen nicht nur eine Elefantenfamilie, sondern auch einen einzelnen Elefanten am Wasserloch und einen direkt neben unserem Auto. Die Fotos sehen aus wie gemalt, wir sind überwältigt. Wir haben genug gesehen, sogar 3 der Big Five, die Zeit ist um und wir fahren zurück zum Ausgangspunkt. Es ist Zeit für Entspannung, dafür bietet sich das Wodall Country & Spa Hotel an. Der Addo Nationalpark ist nur wenige Kilometer entfernt. Bei Klaviermusik genießen wir auf der Terrasse den Ausblick ins Schilf und bekommen einen ausgiebigen Lunch vom Hotel. Es ist ziemlich still in unserer Runde, denn wir sind immer noch platt von dem eben Erlebten.

Aber schon geht es weiter in die Townships von Port Elizabeth. Die Tour zeigt uns wie das Leben in den selbst gebauten Hütten aus Blech, Pappe, Holz und anderen Resten, wirklich ist. Es gibt hier ziemlich viele Frisöre, an jeder Ecke steht eine Blechhütte in der man die neusten afrikanischen Frisuren bekommen kann. Die Townships allgemein sind nicht sonderlich sauber, der Müll stapelt sich an jeden freien Plätzen. In den Häusern jedoch wird sogar auf Dekoration Wert gelegt. Nach und nach werden für die Menschen, die ohne Strom und Wasser leben, Häuser aus Beton gebaut. Als Abschluss der Tour dürfen wir den Klängen dreier Xylofone und afrikanischem Gesang lauschen, der anschließende Gospelchor und der intensivrote Sonnenuntergang runden den Tag ab.

Unser anderer Teil der Gruppe erlebte ein Amazing Race auf den Spuren Nelson Mandelas.

Wer glaubt in Südafrika gibt es nur leckere Weine, war noch nicht in einer Bierbrauerei. Bei leckeren Burgern und toller Atmosphäre probieren wir am Abend die verschiedenen Biersorten im Bridge Street Brewery.

Mit viel Wind in den Haaren fahren wir zum Flughafen, das Propellerflugzeug wartet auf uns. Wir fliegen nämlich heute nach Kapstadt. Eines wissen wir jetzt auch, wenn ein Südafrikaner sagt es ist „very windy“ dann ist es wirklich sehr windig. Zitternd landen wir in Kapstadt am Flughafen und laufen über das Rollfeld in die Ankunftshalle. Leider ist das Wetter heute nicht ganz auf unserer Seite, wir entfliehen dem Regen und den überschwemmten Straßen in einen Teil der Waterfront. In Townships selbst hegestellte Waren wie zum Beispiel Gitarren aus Kanistern oder Ohrringen aus Papier, das ein oder andere wandert als Mitbringsel oder Andenken in unsere Taschen. Immer noch im strömenden Regen kämpfen wir mit unserem Bus gegen den Freitagsabendverkehr an. In dieser Zeit erfahren wir einiges über die Stadt, zum Beispiel dass hier die erste Herztransplantation durchgeführt wurde. Nach endlos langer Fahrt erreichen wir das Vineyard Hotel auf der Rückseite des Tafelbergs. Das Haus aus dem 18. Jahrhundert ist mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Der Garten ähnelt einem Dschungel, es grünt und blüht in voller Fülle, sogar ein kleiner Bach fließt durch den eigenen Hotelgarten.

It’s Partytime! Gut riechend und top gestylt fahren wir heute Abend zu Shimmy’s Beach Club, wir essen, trinken und genießen den Abend in toller Atmosphäre. Wer noch Energie hat kann noch im Club 31 abtanzen, der Club ist in der 31. Etage und bietet einen traumhaften Ausblick über Kapstadt.

Verschlafene Gesichter finden sich am nächsten Tag alle pünktlich zur Abfahrt ein. Die Brillenpinguine haben sich extra schick für uns gemacht und warten am Boulders Beach schnatternd und watschelnd auf unseren Besuch. Es ist die einzige Festlandkolonie von Pinguinen auf der ganzen Welt. Die Sonne brennt über dem Indischen Ozean, sodass die Pinguine Motive mit der Kamera toll einzufangen sind. Ob ein Pinguin weiß was ein Selfie ist und das der ein oder andere mit uns nun auf einem zu sehen ist, ist fraglich :-)
Und langsam können wir auch schon die riesen Wellen rauschen hören. Die Fahrt geht weiter zum Kap der guten Hoffnung: Der Name des Kaps kommt daher, weil es früher für Seefahrer sehr schwer zu umrunden war und viele verunglückt sind. Jeder der sich auf den Weg machte gab man viel Hoffnung dass er es schaffen würde. Einige Kilometer weiter fährt eine Bahn zum Leuchtturm, von dem man einen wunderschönen Blick auf die beiden Ozeane hat, links der Indische Ozean und rechts der raue Atlantik.
Erschöpft von so viel Seeluft, dürfen wir in das Stadthotel Southern the Cullinan schnuppern und ein Mittagessen genießen, z.B. Couscous mit Granberrys, interessante Mischung.

Heute ist Actionnachmittag in und rund um Kapstadt.
Für die mutigen geht’s aufs Powerboat: Am Chapman´s Peak geht es raus zu den Wellen und den Seerobben.

Für die Rennfahrer unter uns gibt es die Harley Tour, natürlich nur als Beifahrer.

Die Nicht-Seefesten und Nicht-Zweiradtauglichen haben sich für die Adventure Tour durch Kapstadt entschieden. Direkt an der Long Street, der Ausgehmeile der Stadt, steht das Hotel Grand Daddy, das Highlight für eine Übernachtung ist ein Wohnmobil auf den Dächern. Auf dem Greenmarket wird getrommelt, wir dürfen bei einem südafrikanischen Trommler erste Takte üben. Wir werden übertönt von geschminkten Kindern die Ihre kleine Show an jeder Ecke neu aufführen. Auf dem Blumenmarkt gibt es die Nationalblume Protea zu kaufen, unsere Aufgabe des Tages ist:“ Schenke einer fremden Person eine Blume und wünsche ihr einen schönen Tag“. Es kostet uns anfangs Überwindung, doch dann bekommen wir strahlende Gesichter und Gänsehautmomente von den Menschen zurück. Wir kommen an vielen wichtigen Plätzen und Gebäuden vorbei, auch durch den Stadtpark. Wusstet Ihr dass in Kapstadt ein Stück Berliner Mauer steht? Langsam geht die Sonne über Capetown unter, der Asphalt reflektiert die Sonne und wir laufen weiter zu unserem letzten Halt, einer Kaffeerösterei. Kapstadt zu Fuß – auf jeden Fall machbar.

Heute ist Ausflugstag.

Wir haben uns für den Schlemmerausflug entschieden, zumindest ist uns das nach dem ersten Halt in Stellenbosch klar. Bites & Sites heißt die Agentur die uns zu Fuß durch das wunderschöne Universitäten Städtchen Stellenbosch führt. Die Sonne blendet an den vielen weißen Häuschen und die Straßennamen stehen in dieser Stadt an den Bordsteinen. Vom Wein und selbst gebackenem Olivenbrot zum Tea Tasting und dem wohl besten Cheescake in Südafrika, die kulinarische Reise ist gelungen. Das älteste Hotel des Landes steht hier, das Oude Werf Hotel. Ein wunderschönes Boutique Hotel mit grünem Innenhof und stylischer Einrichtung, vieles aus dem Yellowood-Baum, dem Nationalbaum. Doch wir haben ja noch mehr vor, heute: Von weitem sehen wir schon die ersten Bergspitzen und sie werden immer größer. Eine Kulisse wie im Film. Unser Aussichtspunkt ist das Grand Roche Hotel, ein Hotel das umgeben von Weinreben und Bergen ist. Die Anlage ist ein Traum, der Garten grünt und blüht, die Sonne ist wiedermal mit uns und macht diesen Ort einfach unbeschreiblich. Nach dem original südafrikanischem Braai – grillen auf africaan, fahren wir auf ein Weingut. Einen Rotwein, den es nur in Südafrika gibt ist der Pinotage und sollte unbedingt probiert werden.

Die andere Gruppe begibt sich auf die Spuren von Sing mein Song. Drehort ist das Grootbos Hotel, mit den Garden- Forest Lodges und einem sensationellen Blick auf Landschaft und Meer.

Am letzten Abend wird gesungen, getanzt, geklatscht, gemalt und mit den Fingern gegessen. Das Africa Cafe ist in einem verwinkelten Haus mit einigen Etagen, typisch afrikanischer Stimmung und leckeres Essen. Pflicht für jeden Kapstadt Aufenthalt!

Der nächste Tag beginnt bewölkt aber der Tafelberg hat offen, also nichts wie los. Doch auf dem Weg dorthin fahren wir am Schild „Closed“ vorbei, bei westlichem Wind muss die Gondelauffahrt gesperrt werden. Die Enttäuschung ist groß. Alternativprogramm ist der Signal Hill mit tollem Blick auf das Sahnehäubchen dass sich immer noch über dem Tafelberg festhält, Robben Island und das gesamte Stadtbild von Kapstadt – traumhaft. Das Stadion der Weltmeisterschaft sehen wir aus dem Bus vorbeiblitzen, „waka waka“. Kurzer Stopp im Table Bay Hotel mit wunderschönem Ausblick auf den Tafelberg und die Waterfront mit Riesenrad. Das Shoppingparadies ist eröffnet, wer nicht shoppen mag kann einen Ausflug mit dem Helicopter buchen, wir haben dafür leider keine Zeit, denn der Flughafen ruft: Kapstadt-Johannesburg. In Johannesburg werden wir im Protea O.R. Tambo mit deutschen Fähnchen und tollen Häppchen begrüßt, das einzige Hotel mit einem eigenen Flugsimulator, 24 Stunden am Tag, warum haben wir nur so wenig Zeit?:) Aber unser Flug geht nach München, nach Hause, mit vielen unvergesslichen Erlebnissen. Baie dankie Southafrica – Vielen Dank Südafrika!


kristina schaffer2
Für Sie geschrieben von
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