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Das alte Arabien erleben

Oman
von Kristina Schaffer
erstellt am
24.10.2014

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Das alte Arabien erleben

Geschlossene Grenzen, Sonnenbrillenverbot und eine Straße durch das Land;
Der Oman entwickelt sich zu einem neuen beliebten Reiseziel
. Von Kristina Schaffer

Am Gewand der Männer baumelt eine Quaste, die jeden morgen erneut in Parfüm getaucht wird. Alle tragen weiße lange Gewänder aus Baumwolle, eine bunte bestickte runde Kappe, ein Kaschmirtuch auf dem Kopf oder beides in Kombination. Der eine oder andere hat seinen silbernen Krummdolch am Ledergürtel um. Viele Frauen tragen die Burqua und sind somit komplett in schwarz verschleiert. Tiefgraue spitze Berge bilden die Kulisse der vielen weißen Häusern. Die Hitze steht in den Gassen der omanischen Hauptstadt Muscat, es ist wie immer viel los. Die Männer stehen an der Straße und unterhalten sich auf arabisch. Im Hafen legen die mehrstöckigen Luxusyachten zwischen den kleinen hölzernen Fischerbooten an. Der Duft nach Weihrauch und Sandelholz steigt sofort in die Nase. Die bunten Seidenschals, die auf den Tischen liegen, schmücken den Souk von Innen. Hektik herrscht hier keine.

Noch vor 40 Jahren war es hier bedeutend ruhiger. Es gab keine Autos, nur eine Straße, keine Schiffe. Es war sogar verboten Sonnenbrillen zu tragen. Die Grenzen zu den Nachbarländern auf der arabischen Halbinsel waren geschlossen. Es ist kaum vorstellbar dass sich das Land innerhalb so kurzer Zeit verändert hat. Zu verdanken haben das die Omanis Ihrem Sultan Quaboos. Der Nachfolger und Sohn des Saif ibn Sultan I. wandelte das Land mit den Einnahmen des Erdölgeschäftes zu dem was es heute ist. Wesentlicher Bestandteil der Veränderung war die Bildung, das Gesundheitswesen, die Infrastruktur und die gesellschaftliche Rolle der Frau. Die Menschen verehren Ihn und seine Taten. In jeder Stadt an den Wänden und in den Läden sieht man Plakate vom Sultan.

Den Menschen geht es gut hier, außerhalb der Hauptstadt erzählt Mohammed xy:“Ich kann mein Auto hier 1 Woche stehen lassen, mit Schlüssel, wenn ich wieder komme habe ich vielleicht sogar einen vollen Tank“. 30 Cent kostet der Liter Benzin.

Eine neu gebaute zweispurige Schnellstraße führt durch eine Geröllwüste aus Staub, Stein und Sand weg von der Hauptstadt, ins Landesinnere. Zwischen den zackigen Bergfronten blitzt es grün. Die Oasenstadt Nakhl wird langsam sichtbar und sieht aus wie im Märchen. Aus dem Fels entspringt ein warmer Bach der sich durch den ganzen Ort zieht. Auf den kleinen Felsinseln darin sitzen Frauen die sich unterhalten, ein bunter Teppich liegt zum trocknen aus. Kleine Fische knabbern sofort an den Füßen, in anderen Ländern wird für so eine Kosmetikbehandlung viel Geld verlangt. Im Hintergrund marschiert ein Esel mit losgerissener Leine an dem Geschehen im Bach vorbei.

Jede kleine Oasenstadt hat mittlerweile mindestens eine Schule, aus der lachende Kinder beim erklingen des Pausentons herausspringen. Mittlerweile gibt es im Oman rund 32 800km asphaltierte Straßen, teilweise vierspurige Autobahnen verbinden die jeweiligen Städte miteinander. Einmal im Jahr reist Sultan Quaboos quer durch sein Land, um nah bei den Menschen zu sein. Er spricht mit Ihnen und hört Ihnen zu. Es werden Straßen nach ihm benannt und sogar die größte Moschee im Land trägt seinen Namen. Er ist nicht verheiratet, hat keine Kinder und keinen Bruder, die Nachfolge ist ungewiss.

Durch die Veränderung des Landes kommt auch langsam der Tourismus. Es werden Luxushotels am Meer gebaut, Jeeptouren führen durch die schroffe Gebirgskette des Omans. Muscat ist stets eines der Höhepunkte jeder Reise. Die Tradition und das typisch orientalische Gefühl geht durch den Tourismus jedoch keinen Falls verloren. Auf dem Basar im Muscat wird der Duft von Sandelholz, der sich durch das ganze Land zieht, in Tüten verpackt und mit nach Hause genommen.

- Mein erster Reisebericht, der im Reiseschriftstellerkurs mit Helge Sobik entstanden ist -


kristina schaffer2
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